10 Goldene Tipps für Nachhilfesuchende

Ein Artikel, den ich 2016 geschrieben habe, der mir aber gerade wieder besonders aktuell erscheint.


Ich gebe seit mehreren Jahren Studierenden Nachhilfe in Statistik, Mathematik und Forschungsmethodik und berate sie bei ihren Haus- und Abschlußarbeiten. Dabei habe ich gute, erfreuliche und manchmal auch weniger erfreuliche Erfahrungen gemacht. Viel Spaß und große Freude macht es, wenn Studierende für ihre Prüfung lernen und sich mit mir zusammen gut auf die Prüfung vorbereiten wollen. Ich arbeite gründlich und zuverlässig. Beispielsweise bereite ich mich immer gründlich auf die einzelnen Termine vor, investiere also viel Zeit mit Lesen von Büchern, Skripten oder dem Durchrechnen von Übungsaufgaben, so daß in den Unterrichtsstunden von meiner Seite aus fast immer alles glatt läuft - ich den Stoff erklären, bei der Aufgabenberechnung unterstützen und auch weitergehende Fragen kompetent beantworten kann. Diese Vorbereitung ist aufgrund des Anspruchsniveaus von Hochschulmathematik und –statistik notwendig. Denn es geht nicht um Aufgaben aus dem kleinen Einmaleins oder um das Umstellen nur einer Gleichung mit einer Unbekannten, sondern um Hochschulstoff. Sollten dennoch einmal Fragen in einem Termin offen bleiben, so recherchiere ich nach und stelle es meinen Studierenden spätestens beim nächsten Mal zur Verfügung. Bei Nachhilfeunterricht mache ich das alles ohne zusätzliches Honorar!


Damit alles gut klappt, hier 10 Goldene Tipps von mir:

  1. Sich rechtzeitig vor der Prüfung um Nachhilfe bemühen: Wenige Tage vorher ist aufgrund der notwendigen Vorbereitung fast nichts mehr zu machen. Manchmal ist auch alles ausgebucht.

  2. Angeben können, worin man genau Nachhilfe oder Beratung braucht: Statistik und Mathematik sind umfangreiche Fachdisziplinen mit vielen Teilgebieten und Themen. Die entsprechenden Kurse der verschiedenen Studiengänge an den vielen Hochschulen unterscheiden sich. Daher sollte man genauer angeben können und wollen, worin man Nachhilfe braucht: Teildisziplinen (z.B. deskriptive Statistik, Analysis), Studiengang (Agrarwissenschaft oder Psychologie?), Hochschultyp (FH oder Uni?) Das gilt noch vielmehr für Beratung bei Haus- und Abschlußarbeiten: Denn wer nicht beschreiben kann, was er in seiner Untersuchung gemacht hat oder welche Aufgabenstellung er in seiner Hausarbeit bearbeiten soll, den kann man leider nicht beraten. Denn hellsehen kann ich leider nicht und zaubern auch nicht.

  3. Sich eine kompetente Nachhilfelehrkraft suchen und etwas mehr Geld investieren: Für wenig Geld wird man nur schwer jemanden finden, der sowohl den Stoff gut beherrscht als auch im Unterrichten Erfahrung hat als auch die Unterrichtstermine gründlich vor- und manchmal nachbereitet. Denn wenn man für 2 Zeitstunden etwa 1 Stunde Vor- und Nachbereitung hat, bleiben der Nachhilfekraft bei z.B. 10 Euro/h weniger als 6,70 Euro in der Tasche. Wer arbeitet dafür? Es geht aber doch um eine Prüfung, um den Studiums- und den späteren Berufserfolg. Das sollte einem etwas mehr wert sein als ein Hungerlohn.

  4. Sich Zeit nehmen: Neben Arbeit, Familie und Freizeit sollte die Prüfungsvorbereitung nicht die geringste Priorität haben.

  5. Regelmäßig und ausreichend Nachhilfe nehmen: Den Stoff eines Semesters schafft man nicht in einem Termin. Sonst: Aussuchen von Unterthemen, bei denen man besondere Schwierigkeiten hat.

  6. Gebuchte Nachhilfetermine einhalten: Man lernt nichts, wenn man nicht erscheint.

  7. Material dabei haben: Lehrmaterial, Taschenrechner, Papier und Stift.

  8. Sich Notizen machen: Es gibt Menschen, die schreiben sich nichts auf. Beim nächsten Mal haben sie alles vergessen. Erst recht in der Prüfung.

  9. Aufgaben rechnen: Es übt mehr und vertieft das Verständnis, selbst Aufgaben zu rechnen und nicht nur den Nachhilfelehrer erklären und rechnen zu lassen. Das ist zwar bequemer, weil weniger anstrengend, in der Prüfung muß man aber selbst rechnen. Wenn man es vorher fast nie getan hat, wird es in der Prüfung kaum auf Anhieb klappen.

  10. Dran bleiben: Nicht vorzeitig aufgeben, weil es anstrengend ist. Ohne Fleiß, kein Preis!


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